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Die Geschichte des Schiffes

 

Das Schiff ist eine Wiege, die vom Wasser geschaukelt wird und das Schaukeln weckt in den Menschen eine Erinnerung an die elterliche Wiege.

Die Wiege ist ein Schiff dass die Mutter wiegt. Auf den Wellen des Einschlafliedes beginnt die erste Schifffahrt des Lebens. Das Schiff ist eine Wanne. Sie verbindet und birgt, sie vereinigt. Das Schiff ist ein Planet im Meeresweltall, im Blauen des unendlichen Gewässers.


 

Da außerhalb des menschlichen Bestehens, wird dem Menschen klar, wie klein, wie unbedeutend seine menschlichen Maßen sind. Dabei verbindet er sein Schicksal mit dem Schicksal des Schiffes und sie werden Eins. Das Schifft teilt das Schicksal mit dem Menschen und stirbt auch mit seinem Herrscher.

 

In Komiza ist bis heute der altertümliche Gebrauch des Schiffbegräbnisses erhalten worden. Sein Leben beginnt mit der Taufe und endet mit dem Tode, der Beerdigung.

Am heiligen Nikolaustag, den 6. Dezember, wird vor der Benediktinerkirche jedes Jahr ein Schiff verbrannt, als Segen und  Heil für alle Schiffe die schiffen.


 

Das Schiffsverbrennen symbolisiert die Verbindung zwischen den Bürgern von Komiza mit dem Schiff, da das Schiff den Bürgern eine Existenzgrundlage und Bestehen darstellte.

Die Macht des hl. Nikolauses
haben tiefe Spuren auf das heilige Leben der

Bürger von Komiza hinterlassen

 

 

In der Kultur der Menschen deren Schicksal das Meer ist, ist das Schiff keine Gegenstand, sondern eine Persönlichkeit – das Schiff wird getauft, es bekommt einen Namen, und wenn es einen Lebenskreis geschifft ist, wird es durch Verbrennen bei einer heiligen Messe begrabt.

 



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